S/4HANA-Migration: Weniger Kosten und mehr Automatisierung durch smarte Archivierung

Published on 24 Juli 2026
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Im Vorfeld der Migration von SAP ECC zu S/4HANA stehen viele Unternehmen, die mit der weltweit führenden ERP-Plattform arbeiten, vor großen Herausforderungen, darunter hohe Kosten, große Datenmengen und fragmentierte Prozessabläufe. Doch obwohl die Frist 2027 schnell näher rückt, haben die meisten Finanzabteilungen den Schritt noch nicht vollzogen und suchen nach schnellen Lösungen, mit denen sie die Migration planen, durchführen und ohne größere Betriebsunterbrechungen abschließen können.

Gleichzeitig verschieben viele derjenigen, die sich am Anfang oder mitten im Migrationsprojekt befinden, andere Innovations- oder Automatisierungsinitiativen, da sie eine zusätzliche Belastung durch die gleichzeitige Bewältigung zweier bedeutender Systemänderungen befürchten.

In unserem Blog erfahren Sie, wie Sie gleich beides erreichen können: eine zügige Migration zu S/4HANA – und zwar ohne größere Unterbrechungen oder Verzögerungen anderer Optimierungsinitiativen in Ihrem Unternehmen.

Eine sorgfältig ausgearbeitete Informations-, Archivierungs- und Migrationsstrategie kann die Komplexität Ihrer Datenarchitektur effizient reduzieren und schafft damit eine optimale Grundlage, um Ihre neue ERP-Landschaft um fortschrittliche Automatisierungsfunktionen zu erweitern.

Mit den Content-Management- und Automatisierungslösungen von Serrala ist Ihr Unternehmen bestens für die Zukunft gerüstet – und das weit über einen erfolgreichen Start in S/4HANA hinaus.

 

Warum Archivierung für die Effizienz Ihres SAP-Systems entscheidend ist

Ihr ERP-System umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Daten, von Kundenkontodaten und Bankverbindungen bis hin zu Lieferadressen, Bestellnummern, u.v.m. Mit zunehmendem Datenvolumen im System sinkt die Betriebsgeschwindigkeit, was zu Verzögerungen im täglichen Geschäftsablauf führen kann, beispielsweise beim Reporting oder bei Transaktionen.

Darüber hinaus treibt das wachsende Datenvolumen die Kosten Ihrer Systemumgebung in die Höhe, steigert den Aufwand der Datenkontrolle durch Ihr IT-Team und verkompliziert Ihr Informations-Lifecycle-Management. Sobald ein Geschäftsvorgang jedoch abgeschlossen ist, gilt er als „Business Complete“ (z. B. im Fall einer Rechnung vom Eingang bis zur Zahlung), woraufhin Transaktionsdaten und dazugehörige Dokumente aus Ihrer SAP-Datenbank (oder einem anderen ERP-System) in ein Archiv-Repository verschoben werden können.

Die Archivierung bietet entscheidende Vorteile für die Effizienz Ihres Systems:

  • Durch die Archivierung von Informationen in einem Repository wird sichergestellt, dass die Daten nicht mehr verändert werden können und die Systemkosten im Vergleich zur Speicherung von Informationen in einer Live-Datenbank niedrig bleiben (da archivierte Daten keine laufenden Updates erfordern).
  • Gleichzeitig bleiben Informationen auf Anfrage für Audits, Reporting und Compliance-Vorgaben zugänglich.
  • Die Archivierung entlastet auch die IT-Teams von ihren Bemühungen, das Datenwachstum in laufenden Systemen zu kontrollieren, um damit verbundenen Speicherkosten, Systemverzögerungen oder potenziellen Betriebsstörungen vorzubeugen.

 

Der Umstieg auf S/4HANA schafft die einmalige Gelegenheit, Ihre Datenbank weit über ein rein technisches Update hinaus zu optimieren sowie Ihre Strategie für das Daten- und Dokumentenmanagement für straffere, stabilere und schnellere Live-Systeme neu zu denken. Zudem ermöglicht die Migration die Implementierung eines kosteneffizienteren Content-Repositorys, das mit Ihrer Live-Datenbank verbunden bleibt.

 

Verschieben oder löschen? Daten vor der Migration richtig priorisieren

Vor Beginn der Migration sollten Finanzteams prüfen, wie sich die Übertragung obsoleter oder unstrukturierter Daten in das neue System vermeiden lässt.

Eine rechtskonforme Archivierung nicht mehr benötigter Informationen vor der Migration ist ein wichtiger Schritt zur Reduzierung des Datenvolumens und damit verbundener Kosten. Denn es gilt: Je größer das Datenvolumen zum Zeitpunkt der Migration, desto teurer der Wechsel zu S/4HANA, da HANA pro Gigabyte abgerechnet wird.

Die korrekte Priorisierung der für das neue S/4HANA-System zu archivierenden und aufzubewahrenden Daten stellt viele Unternehmen jedoch vor große Herausforderungen, insbesondere angesichts gesetzlicher Aufbewahrungspflichten, die je nach Land und Informationstyp variieren können. Finanzunterlagen müssen im Durchschnitt sieben Jahre lang aufbewahrt werden, um Audits und rechtliche Prüfungen zu ermöglichen, während die Aufbewahrungsfristen in Ländern wie Deutschland bis zu 10 Jahre betragen können.

Unternehmen sollten daher prüfen, welche Daten archiviert und in das neue System übertragen und welche gelöscht werden können, um eine sichere, regelkonforme und kosteneffiziente Strategie für die Systemmigration und -wartung zu verfolgen.

 

Alt trifft neu: Sicherheits-, Compliance- und Betriebsrisiken der Parallelnutzung von Legacy-Systemen und S/4HANA

Leider verzichten einige Unternehmen vollständig auf den Archivierungsschritt und lassen ihre Altsysteme weiterlaufen, da sie den Archivierungsprozess für zu zeitaufwendig halten. Dies wird i.d.R. durch den Abstimmungsprozess zwischen der IT- und Rechtsabteilung begründet.

In diesem Fall betreiben Unternehmen das S/4HANA-System parallel zu ihren bestehenden Altsystemen und nutzen es ausschließlich für neue Transaktionen. Die parallele Nutzung alter und neuer Systemumgebungen birgt jedoch eigene Probleme und Risiken:

  1. Altsysteme erhöhen die Sicherheits- und Compliance-Risiken, da sie häufig nicht mehr den aktuellen Datenschutz- und IT-Sicherheitsanforderungen entsprechen. Organisationen sind verpflichtet, Daten gemäß den geltenden Vorschriften, wie z. B. DSGVO, SOX und GoBD sicher zu verwalten. Moderne Archivierungslösungen verhindern daher automatisch die Aktualisierung archivierter Daten – eine entscheidende Compliance-Funktion, die veraltete Speicherumgebungen oft nicht anbieten.
  2. Es entsteht eine fragmentierte Datenlandschaft über neue und alte Systeme hinweg. Das Repository mit archivierten Informationen lässt sich aufgrund der eingeschränkten Funktionalität des Altsystems möglicherweise nicht effektiv mit den Produktivdaten im Live-System verknüpfen und abgleichen. Dies gilt insbesondere, da die Live-Daten ständigen Veränderungen unterliegen. Die manuelle Verwaltung der Schnittstellen verursacht einen erheblichen Wartungsaufwand für IT-Teams und kann zu Datenlücken sowie ungenauen Übersichten in den Finanzabteilungen führen.
  3. Die parallele Nutzung erhöht die Wartungs- und Betriebskosten nach der Migration. Herkömmliche Speichersysteme oder Archivumgebungen sind in der Regel kostspieliger und komplexer als moderne On-Premise- oder Cloud-Repositorys und erfordern oft zusätzliche Hardware sowie laufende Wartungsarbeiten.
  4. Der Zugriff auf historische Transaktionsdaten für Reports, spezielle Abfragen oder Audits ist eingeschränkt. Die Datenextraktion aus Altsystemen ist oft zeitaufwendig und erfordert eine enge Abstimmung mit der IT-Abteilung. Hauptnutzer haben möglicherweise Schwierigkeiten, archivierte Informationen für das Reporting oder Audits abzurufen, wenn die Daten in verschiedenen Systemen verteilt liegen.

 

Die Vermeidung von Bereinigungs- und Archivierungsschritten vor der S/4HANA-Migration lohnt sich schließlich nicht, da sie Finanzorganisationen neuen Sicherheits- und Compliance-Risiken aussetzt und zusätzliche Kosten für die fortlaufende Wartung des Altsystems verursacht. Nicht zuletzt erschwert es zukünftige Automatisierungsinitiativen, da die Datenlandschaft zunehmend fragmentiert wird.

 

Wie ein skalierbares Cloud-Repository IT-Kosten und Migrationskomplexität reduziert

Die frühzeitige Festlegung einer Daten- und Dokumentenstrategie kann die Komplexität und die Kosten, die typischerweise mit der S/4HANA-Migration (sowie der anschließenden Wartung) verbunden sind, erheblich reduzieren.

Als wichtiger Bestandteil einer solchen Strategie bieten Content-Management-Lösungen wie die Neev Content Suite eine innovative und kosteneffiziente Möglichkeit, die Archivierung und Migration zu erleichtern.

Folgende Funktionen machen es möglich:

  • Identifizierung und Priorisierung der Transaktionen, die in das S/4HANA-System übertragen werden sollen,
  • Identifizierung von Informationen, deren zugehörige Geschäftsvorgänge abgeschlossen sind, um sie sicher zu archivieren.
  • Festlegung der Informationen, die nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen gelöscht werden können,
  • Schnelle Übertragung aller offenen Transaktionen und Stammdaten in das neue System,
  • Außerbetriebnahme veralteter Archivsysteme nach Abschluss der Archivierung.

 

Durch die Verwaltung des Archivierungs- und Löschprozesses unterstützte die Neev Content Suite die Dr Pepper Snapple Group dabei, ihre SAP-Datenbank vor der Migration um 40 % zu verkleinern. Die Migration selbst wurde schließlich in nur 25 Stunden abgeschlossen. Der Lebensmittelhersteller Kraft Foods übertraf dies noch, indem er seine ECC-Datenbank von 32 TB auf 10 GB reduzierte und dadurch die Kosten für den gehosteten Datenspeicherdienst senkte.

Schließlich sind die IT-Kosten für den Betrieb einer flexiblen Cloud-Speicherlösung nachweislich deutlich niedriger als die herkömmlicher Speichermedien. Das Cloud-Repository ist zudem nahezu unbegrenzt skalierbar und somit eine zukunftssichere und kosteneffiziente Lösung, die sich an Ihr individuelles Unternehmenswachstum angleicht. Lesen Sie mehr erfolgreiche Implementierungsgeschichten von Kunden unserer Daten- und Dokumentenlösungen.

Sicherer, rechtskonformer Zugriff auf archivierte Informationen in modernen Speicherlösungen

Die Neev Content Suite stellt sicher, dass archivierte Daten unveränderlich bleiben und alle Abhängigkeiten sowie Querverweise des Altsystems erhalten werden. Dabei sind archivierte Informationen im Cloud-Repository weiterhin zugänglich und durchsuchbar.

Die Benutzer können direkt über das neue S/4HANA-System oder über eine Weboberfläche auf die archivierten Informationen zugreifen. Die Zugriffskontrolle erfolgt über rollenbasierte Zugriffssteuerungen, die flexible Informationssuchen nach Kunden- oder Lieferantennamen sowie weiteren Kriterien für Audits oder andere Zwecke ermöglichen.

Um den Zugriff und die Navigation im Repository zu erleichtern, verfügt die Content-Management-Lösung über leistungsstarke KI-Funktionen, darunter:

  • KI-gestützte Suchvorgänge übernehmen die Aufgabe, archivierte Informationen, darunter historische Daten und Dokumente, effizient in SAP- und Cloud-basierten Archiven zu durchsuchen, zusammenzufassen und zu verwalten. Dabei beantworten sie Fragen in einfacher Sprache.
  • Dokumentenzusammenfassungen für einen schnelleren Überblick und eine bessere Priorisierung,
  • Individuell anpassbare, schnell generierte Berichtsansichten und Benutzeroberflächen,
  • Migrations- und Archivierungsplaner zur Beschleunigung von Projektlaufzeiten,
  • Auslegung von Rechts- oder Compliance-Dokumenten und deren Umwandlung in Systemregeln.

 

 

Wie eine effiziente Archivierung Ihre Automatisierungsstrategie unterstützt

Bereinigte, gut strukturierte Daten sind die Grundlage für die erfolgreiche Implementierung einer KI-gestützten Automatisierung im Finanzbereich. KI kann nur dann aussagekräftige Ergebnisse liefern, wenn sie mit zuverlässigen Daten trainiert wird. Fragmentierte, veraltete oder ungenügend klassifizierte Informationen hingegen schränken die Effektivität von Automatisierungsinitiativen ein und verhindern, dass Unternehmen den vollen Nutzen ihrer KI-Investitionen ausschöpfen können.

Durch die Reduzierung der Datenkomplexität und die Optimierung der Systemlandschaft vor der Umstellung auf S/4HANA schafft eine umfassende Archivierungs- und Löschstrategie ideale Voraussetzungen für die Implementierung von KI-gestützten Automatisierungslösungen in den Kreditoren-, Debitoren- und Zahlungsprozessen.

  • Im Bereich der Debitorenbuchhaltung profitieren Kreditmanager von der automatischen Erfassung, Zuordnung und Speicherung von Korrespondenzen und Dokumentenhistorien. Sie können jederzeit auf Bonitätsprüfungen, Bewertungen und Zahlungspläne aus dem Cloud-Archiv zugreifen. Integrierte Lösungen für das Kredit- und Risikomanagement, Forderungsmanagement und die Zahlungseingangsverarbeitung (auch Cash Application) verbessern die Transparenz zusätzlich, indem sie einen vollständigen Überblick über Kundeninteraktionen, Zahlungsverhalten und ausstehende Forderungen bieten. Die KI-gestützte Cash Application ordnet eingehende Zahlungen automatisch Rechnungen zu, während intelligente Forderungsprozesse die Forderungslaufzeit (auch DSO, Days Sales Outstanding) reduzieren, indem sie Inkassotätigkeiten priorisieren, Zahlungstermine prognostizieren und eine schnellere Klärungsfallbearbeitung ermöglichen.
  • In der Kreditorenbuchhaltung lassen sich die Rechnungserfassung und -ablage mithilfe KI-gestützter Dokumentenverarbeitungsfunktionen einfach automatisieren. Diese extrahieren, validieren und klassifizieren Rechnungsdaten aus verschiedenen Formaten und Kanälen. Intelligente Workflows leiten Rechnungen automatisch zur Genehmigung, zur Bearbeitung von Ausnahmen und zur Verbuchung weiter. Dadurch verringern sie den manuellen Aufwand und verkürzen die Bearbeitungszeiten deutlich. Ein Lieferantenportal bietet zudem Echtzeit-Einblicke in den Rechnungsstatus und ermöglicht eine effizientere Kommunikation mit Ihren Lieferanten. Die automatisierte Planung von Zahlungen und Zahlungserinnerungen trägt zur Einhaltung der Zahlungsbedingungen bei und unterstützt die Skonti-Optimierung.
  • Im Zahlungsmanagement zentralisiert und optimiert die KI-gestützte Zahlungsautomatisierung ausgehende Zahlungsprozesse und gewährleistet gleichzeitig die vollständige Kontrolle über globale Zahlungsvorgänge gemäß ISO 20022 und den Verification of Payee (VoP)-Vorschriften. Automatisierte Zahlungsabwicklungen, Bankanbindungen und Betrugserkennungen tragen dazu bei, den manuellen Aufwand und operative Risiken zu reduzieren.

 

Die Serrala Finance Platform unterstützt Sie auf Ihrem Weg zu einer vollständig automatisierten Finanzlandschaft durch die Integration intelligenter Lösungen in allen Prozessen des Debitoren-, Kreditoren-, Zahlungs- und Treasury-Managements. Serrala unterstützt Finanzteams dabei, Prozesse zu optimieren, Entscheidungen zu beschleunigen und umfassende Einblicke in ihr Working Capital zu erhalten, basierend auf unserer Cloud-nativen, KI-gestützten Automatisierungsplattform.

Durch die stetige Verbesserung der Genauigkeit und Effizienz automatisierter Prozesse unterstützen Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen Unternehmen dabei, ihre Verarbeitungskosten zu senken, manuelle Tätigkeiten und Fehler zu reduzieren sowie schnellere und optimierte Arbeitsabläufe innerhalb der gesamten Finanzfunktion zu realisieren.

Automatisiertes Compliance- und Lifecycle-Management in S/4HANA

Fortschrittliche, KI-gestützte Plattformlösungen, die intelligente Archivierung und Prozessautomatisierung einbinden, können länderspezifische Anforderungen berücksichtigen, darunter

  • Aufbewahrungsfristen,
  • Datenschutz und
  • branchenspezifische Compliance-Vorschriften.

 

Automatisierte Speicher- und Aufbewahrungsregeln gewährleisten, dass alle Datensätze gemäß DSGVO, SOX und GoBD sowie internen und rechtlichen Vorgaben verwaltet werden. Dies umfasst neben Dokumenten auch Kundenbestellungen, Zahlungsavise und Überweisungsdaten.

Ein automatisierter Prozess für das Lifecycle-Management überprüft Daten regelmäßig und stellt sicher, dass sie nach Ablauf der vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist auf nachvollziehbare und rechtskonforme Weise gelöscht werden.

Die automatische Umsetzung von Aufbewahrungsrichtlinien entlastet die Mitarbeitenden von administrativem Aufwand und stellt sicher, dass sämtliche Pflichten in Bezug auf Prüfung, Löschung und Dokumentation jederzeit erfüllt sind. So bleibt das Daten- und Dokumentenmanagement stets aktuell, revisionssicher und kontrollierbar.

 

Wie kann Serrala Sie bei der Vorbereitung auf S/4HANA unterstützen?

Serrala unterstützt Ihre S/4HANA-Migration, indem wir Ihre Informationen in ein unbegrenzt skalierbares Cloud-Repository verlagern. Dies reduziert Ihren ERP-Footprint um bis zu 97 %, senkt die IT-Kosten um bis zu 50 % und begrenzt Disruptionen während der Migration auf ein Minimum.

Erleben Sie die automatisierte Archivierung großer Datenmengen – vollständig rechtskonform und innerhalb von Minuten prüffähig – mit der Neev Content Suite, die sowohl als SAP-integrierte als auch als Cloud-basierte Lösung verfügbar ist:

  • Die Neev Content Suite in SAP ist in SAP eingebettet und für die Archivspeicherung und den direkten Zugriff aus SAP On-Premise- oder RISE-Umgebungen konzipiert.
  • Die Neev Content Suite in Cloud ist browserbasiert und für Cloud-Anwendungen, Nicht-SAP-Umgebungen und einen breiteren Cloud-nativen Zugriff konzipiert.

 

Durch die folgenden Features vereinfacht die Neev Content Suite Ihre Migration nach S/4HANA:

  • KI-gestützte Archivierungs- und Migrationsplanung: Ermittelt, was behalten, archiviert, exportiert oder gelöscht werden kann.
  • Regelmäßige Archivierung von Transaktionsdaten: Hält das langfristige Wachstum Ihres SAP-Systems unter Kontrolle.
  • Transfer archivierter Informationen und Stilllegung von Altsystemen: Überträgt Ihre historischen Daten und Dokumente in ein modernes Repository und nimmt ältere Systeme sicher außer Betrieb.
  • Zugriff über vertraute SAP-Oberflächen: Ermöglicht Ihren Benutzern den Zugriff auf archivierte Informationen über gewohnte Arbeitsansichten.

 

Die Neev Content Suite passt sich verschiedenen Geschäftsumgebungen an und unterstützt IT- und Finanzteams bei der effektiven Aufbewahrung, Suche, Verwaltung und Nutzung archivierter Daten und Dokumente.

Lesen Sie mehr über Serralas Lösungen und Services für das Informations-management und fordern Sie noch heute eine Demo mit unseren Experten an.

 

Key Takeaways – das Wichtigste zusammengefasst

  • Betrachten Sie die Migration zu S/4HANA als Transformationsprojekt für Ihr Datenfundament und nicht nur als IT-Projekt. Durch die Identifizierung der zu migrierenden, zu archivierenden oder zu löschenden Daten können Unternehmen ihre Compliance ausbauen, Speicherkosten senken und die Übertragung obsoleter Daten in die neue Systemumgebung vermeiden.
  • Die Instandhaltung von Altsystemen nach der Migration schafft neue, langfristige Probleme. Parallele Systemlandschaften erhöhen die Betriebskosten, den Wartungsaufwand, die Sicherheits- und Compliance-Risiken sowie die Datenfragmentierung.
  • Ein modernes, Cloud-basiertes Content Management bietet auch noch nach der Migration einen anhaltenden Mehrwert. Ein skalierbares Archiv-Repository ermöglicht den sicheren Zugriff auf historische Daten, erfüllt Prüfungsanforderungen und reduziert die Kosten herkömmlicher Speichersysteme.
  • Die Verfügbarkeit bereinigter Daten ist die Basis für eine starke Automatisierung im Finanzwesen. Eine gut strukturierte Informationslandschaft schafft die Voraussetzungen für KI-gestützte Automatisierung in den Bereichen Debitoren-, Kreditoren-, Zahlungs- und Treasury-Prozesse und hilft Finanzteams, Effizienz, Transparenz und die Performance des Working Capital zu verbessern.
  • Die Neev Content Suite trägt zur Reduzierung der SAP-Systemgröße bei, indem sie geschäftsabgeschlossene Transaktionsdaten und Dokumente archiviert. Archivierte Informationen bleiben über SAP, webbasierte Zugriffe und KI-gestützte Suche zugänglich. Sowohl produktive als auch archivierte Informationen lassen sich strukturiert und sicher verwalten, was die Finanzprozesse nach der Migration vereinfacht und den vollen Nutzen Ihrer neuen S/4HANA-Umgebung ausschöpft.

 

 

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen dem Archivieren, Löschen und Speichern von Daten in SAP S/4HANA, und auf welche Methode sollte wann zurückgegriffen werden?

Datenspeicherung in SAP S/4HANA bedeutet, Informationen im Live-System für laufende Geschäftsprozesse und den täglichen Betrieb zu erhalten. Die Archivierung verschiebt „business-complete“ Transaktionsdaten und Dokumente aus der Live-Datenbank in ein sicheres Repository, wobei die Zugänglichkeit für Audits, Reports und Compliance-Zwecke erhalten bleibt. Eine Löschung sollte nur für Informationen erfolgen, die nicht mehr benötigt werden und deren gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist.

Wie können Unternehmen den Business Case und den ROI der Archivierung vor dem S/4HANA-Migrationsprojekt bemessen?

Unternehmen sollten das aktuell in SAP gespeicherte Datenvolumen analysieren, abgeschlossene Geschäftsvorgänge identifizieren und die potenzielle Reduzierung des HANA-Speicherbedarfs berechnen. Die Analyse des Business Case sollte zudem Infrastruktur- und Wartungskosten, Systemleistung, Migrationsaufwand und Altsysteme berücksichtigen. Diese Faktoren führen häufig zu messbaren Einsparungen sowohl während als auch nach der Migration.

Welche Rolle spielt KI bei der Verwaltung archivierter Daten nach der Migration, und wie können Finanzteams sie nutzen, um die Entscheidungsfindung zu verbessern?

KI unterstützt Nutzer bei der effizienteren Suche, Zusammenfassung, Klassifizierung und dem Abruf archivierter Informationen, ohne dass dafür umfassende technische Kenntnisse erforderlich sind. Finanzteams können mithilfe von Abfragen in natürlicher Sprache auf historische Dokumente, Kundeninteraktionen, Zahlungsdaten und Compliance-relevante Informationen zugreifen. Sie können so schnellere, informiertere Entscheidungen treffen, während sich ihr manueller Rechercheaufwand reduziert.

Wie können Unternehmen globale Compliance erreichen, wenn die Aufbewahrungsvorschriften je nach Land, Geschäftsbereich und Dokumentenart variieren?

Organisationen sollten automatisierte Aufbewahrungsrichtlinien einführen, die auf länderspezifischen Vorschriften, Dokumentarten und internen Governance-Anforderungen basieren. Moderne Content-Management-Systeme können diese Regeln automatisch anwenden und so sicherstellen, dass Informationen für den erforderlichen Zeitraum aufbewahrt, vor unbefugten Änderungen geschützt und nach Erfüllung der Aufbewahrungspflichten rückverfolgbar gelöscht werden.

Was sollten Finanz- und IT-Teams in die Analyse der S/4HANA-Migrationsvorbereitung einbeziehen, bevor Daten in die neue Systemlandschaft verschoben werden?

Eine Migrationsbereitschaftsanalyse sollte eine Überprüfung der Datenqualität, des Datenvolumens, der Aufbewahrungsfristen, der Archivsysteme, der Integrationsabhängigkeiten und der Compliance-Vorgaben umfassen. Finanz- und IT-Teams sollten zudem festlegen, welche Daten migriert, archiviert oder gelöscht werden können, Möglichkeiten zur Außerbetriebnahme von Altsystemen bewerten und konzipieren, inwiefern archivierte Informationen nach dem Umzug zu S/4HANA weiterhin zugänglich bleiben sollten.

Über
den Autor

Prashant Kumar

VP of Alevate AR

Prashant Kumar ist Vice President von Alevate AR bei Serrala und treibt die Entwicklung KI-gestützter Finanzautomatisierung für das Debitorenmanagement voran. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Unternehmenssoftware verfügt er über eine nachgewiesene Erfolgsbilanz beim Skalieren von Geschäftsbereichen und der Wertschöpfung durch Produktinnovation und strategisches Wachstum. Prashant setzt sich dafür ein, den Order-to-Cash-(O2C)-Prozess zu transformieren und die digitale Transformation voranzutreiben, um Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Debitorenprozesse zu verschlanken und die Effizienz zu maximieren. 

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Prashant Kumar ist Vice President von Alevate AR bei Serrala und treibt die Entwicklung KI-gestützter Finanzautomatisierung für das Debitorenmanagement voran. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Unternehmenssoftware verfügt er über eine nachgewiesene Erfolgsbilanz beim Skalieren von Geschäftsbereichen und der Wertschöpfung durch Produktinnovation und strategisches Wachstum. Prashant setzt sich dafür ein, den Order-to-Cash-(O2C)-Prozess zu transformieren und die digitale Transformation voranzutreiben, um Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Debitorenprozesse zu verschlanken und die Effizienz zu maximieren. 

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