Führende Tourismusgruppe + Serrala Cash Application SAP Embedded
Automatisierungsraten von 99+ % bei Buchungen und 80 % im Clearing mit Zahlungszuordnung in SAP.
- Branche: Einzelhandel, Tourismus
- Umsatz: 100 Mrd. Euro
- Mitarbeiter: über 300.000
- Hauptsitz: Deutschland
Die Herausforderungen
Die Herausforderungen
Ein Kernelement des Geschäftsmodells unseres Kunden ist die besondere Struktur seines Einzelhändlernetzwerks: Ein Netzwerk aus fast 2.000 selbstständigen Einzelhändlern betreibt seine Geschäfte unter der Dachmarke. Dabei verwalten die Händler das Sortiment und die lokalen Dienstleistungen eigenständig und profitieren zugleich von der Infrastruktur und Unterstützung der Gruppe.
Dieses unternehmerische Modell führte zu einem äußerst komplexen Buchhaltungsumfeld: Die Abrechnungsprozesse wurden ursprünglich in einem Shared Service Center zwischen einer zentralen Stelle und dem Einzelhändlernetzwerk abgewickelt. Dabei wurden monatlich rund 40.000 Zahlungen auf 2.500 verschiedenen Bankkonten verarbeitet. Da die Zahlungen gebündelt verarbeitet wurden, war der manuelle Aufwand erheblich und eine automatisierte Zuordnung nur schwer umsetzbar.
Zudem fehlten in den Kontoauszügen des Unternehmens die notwendigen Daten, um Zahlungen korrekt zu identifizieren und zuzuordnen. Daher verbrachte das Buchhaltungsteam pro Einzelhändler wöchentlich etwa eine Stunde mit Buchungs- und Verrechnungsaufgaben.
Die Umstellung auf eine individuelle Zahlungszuordnung war ebenfalls ohne Weiteres nicht möglich. Dies hätte sowohl höhere Bankgebühren als auch einen erheblichen, zusätzlichen manuellen Aufwand mit sich gebracht, da dadurch Hunderte oder sogar Tausende weitere Kontoauszugsposten entstanden wären.
Die Lösung
Die Lösung
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, entschied sich das Unternehmen für Serrala Cash Application SAP Embedded. Unser einzigartiger Ansatz umfasst eine Automatisierungsplattform, die sich nahtlos in die SAP-Standardumgebung integriert und deren Standardfunktionen erweitert.
Diese Architektur ermöglichte die Automatisierung der Prozesse in der Zahlungseingangsverarbeitung und bei Abrechnungen. Zahlungen konnten ohne manuelles Eingreifen identifiziert, zugeordnet, verarbeitet und verrechnet werden. Dabei verwendete die Lösung bereits im ERP-System vorhandene Daten und behielt zugleich den bestehenden kollaborativen Ansatz bei der Zahlungsstrukturierung bei.
Somit konnte das Unternehmen seinen Abrechnungsprozess vollständig automatisieren, ohne ihn grundlegend neu gestalten zu müssen.
Die Ergebnisse
Die Ergebnisse
Nach der ersten Roll-out-Phase stiegen die Automatisierungsraten für Buchungen bzw. das Clearing auf mehr als 99 % bzw. 80 %. Dadurch wurde der manuelle Bearbeitungsaufwand stark abgebaut und Arbeitslasten, die zuvor jede Woche Hunderte von Stunden beanspruchten, können nun in einem Bruchteil dieser Zeit erledigt werden.
Infolgedessen wurden die Abrechnungsprozesse sowohl im Shared Service Center als auch im gesamten Netzwerk vollständig standardisiert. Gleichzeitig sind die Zahlungszuordnungen dank fortschrittlicher technischer Validierungsmechanismen präziser und zuverlässiger geworden.
Auch bei kontinuierlich steigenden Transaktionsvolumina können Zahlungen effizienter verarbeitet werden. Zudem kommt es in nachgelagerten Finanzprozessen nun zu weniger Verzögerungen.
