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Deutsche Bank und Serrala bringen erste API-Lösung für Echtzeitzahlungen auf den Markt

Wichtiger Schritt in Richtung Real-Time-Treasury 

Hamburg, 1. April 2019 – Die Deutsche Bank und Serrala haben die erste API-Schnittstelle für SEPA-Echtzeitzahlungen auf den Markt gebracht. Das gemeinsame Projekt ist ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zu Real-Time-Treasury und ermöglicht es, Zahlungen rund um die Uhr in weniger als zehn Sekunden abzuwickeln. Die neue Schnittstelle ist Bestandteil der Serrala-Lösung FS2 Payments für SAP. Durch die vollständige Integration in das SAP-ERP-System des Kunden bildet sie die Grundlage für eine durchgehende Automatisierung von Zahlungsprozessen. Damit schafft die Lösung die Voraussetzungen, um Treasury-Prozesse und End-to-End-Geschäftsabläufe zu verbessern, zu beschleunigen und zu digitalisieren.

Das vom European Payments Council entwickelte SEPA Instant Credit Transfer System definiert ein Zeitfenster von maximal zehn Sekunden für digitale Zahlungen als Standard. Die Zahlungsmethode ist bereits seit 2017 verfügbar. Unternehmen können sie jedoch meist nur über bankeigene Lösungen nutzen. Die Deutsche Bank und Serrala bringen nun die erste API auf den Markt, mit der Unternehmen Echtzeitzahlungen direkt über ihr SAP-ERP-System auslösen können. 

„Die Kombination von SEPA Instant Payments mit der API-Technologie eröffnet unseren Kunden neue Möglichkeiten. Durch den Einsatz von Treasury-Komponenten profitieren Unternehmen von einer durchgängigen Integration ihrer Geschäftsprozesse in die Bank und umgekehrt und erhalten eine sofortige Bestätigung ihrer Zahlungen“, erklärt Thomas Stosberg, Director, Corporate Cash Management Sales bei der Deutschen Bank.

„Instant Payments revolutionieren die Strukturen im Zahlungsverkehr. Gemeinsam mit der Deutschen Bank machen wir die Vorteile des SEPA Instant Credit Transfer Systems für Firmenkunden nutzbar. Unsere API löst den batch-basierten Ansatz im Zahlungsverkehr ab und ermöglicht eine Echtzeitabwicklung, was die Prozesse erheblich beschleunigt“, sagt Stephan Benkendorf, Chief Domestic Officer bei Serrala.

Um die Bedürfnisse der Nutzer besser zu verstehen und die Kommunikationsschnittstelle ständig zu verbessern, arbeiten die Deutsche Bank und Serrala eng mit ihren Kunden zusammen. Mit der SEPA Instant Payment API lassen sich zunächst manuelle Zahlungen in SAP erfassen, auslösen und verwalten. In einer zweiten Entwicklungsstufe soll die Lösung auch weitere Zahlungssysteme unterstützen.

Über  Serrala

Serrala ist ein globales Software-Unternehmen für automatisierte Finanzprozesse und B2B-Zahlungen. Wir schaffen sicherere Zahlungsmöglichkeiten für Unternehmen jeder Größe weltweit. Als führendes Fintech überwinden wir Grenzen traditioneller Software für Finance und Treasury, indem wir alle Finanzprozesse für Unternehmenszahlungen zusammenführen.

Mit differenzierten ERP und cloud-nativen Lösungen digitalisiert Serrala das Büro des CFO, in dem alle Finanzprozesse und Zahlungen automatisiert und optimiert werden. So sparen unsere Kunden Kosten, minimieren Risiken und erhalten Echtzeit-Einblicke in ihre Daten. Wir sind der einzige Anbieter weltweit mit einem nahtlos integriertem Lösungsportfolio für jede IT-Landschaft, das sämtliche ein- und ausgehende Zahlungen, Treasury-Prozesse sowie damit verbundene Daten und Dokumente abdeckt.

Heute ist Serrala ein schnell wachsender Innovationstreiber mit über 700 Mitarbeitern und Niederlassungen in Nordamerika, Europa, Asien sowie dem Nahen Osten. Zu den mehr als 2.800 Kunden gehören über 50 Prozent der DAX40- und mehr als 100 der S&P 500-Unternehmen.

Mehr Informationen finden Sie in diesem Video und auf serrala.com

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